FRANK N

Schule: Universität (Bachelor of Science in Development)

Schulort: Livingstonia, Malawi

Dauer der Busfahrt zur Schule: 8 Stunden

Anzahl der Busse bis zur Schule: 4 (Er fährt nur 3-4 pro Jahr in den Ferien nach Hause)

Geburtstag: 14. Mai 1998

Hobby: Fußball

Lieblingsfächer: Social Studies

Lieblingslied: Gospel Umboni by Grace Chinga

Lieblingsbuch: Romane jeglicher Art

Hilft den Eltern bei: Farming

Was Bildung für Frank bedeutet: “Education is a system of terminating ignorance and creating successful lives for the better development of the community we live and the nation. This is made possible by the knowledge we get in school which help us to decide choosing the type of life to live.”

Familiärer Hintergrund: Frank ist das dritte von fünf Kindern. Beide Eltern sind verstorben. Sein Bruder und seine Schwester unterstützen ihn finanziell, beide sind selbst nie zur Schule gegangen. Sie verdienen sich Geld mit Gelegenheitsjobs, um für sich und Frank zu sorgen, aber es reichte irgendwann nicht mehr für die Schulgebühren. Mit Hilfe von EKARI, kann Frank sich nun auf die Schule konzentrieren und dann eine Ausbildung machen.

Leben in Phalombe: Frank stammt aus einem extrem armen Gebiet im Phalombe Distrikt. HIV/ AIDS hat das gesellschaftliche Gefüge in ganzen Gemeinden verändert und viele Kinder leben ohne ihre Eltern. Die meisten Familien leben in kleinen Hütten die aus lokal angefertigten Matsch-Steinen und Gras- oder Wellblechdächern bestehen, keine Fenster und in der Regel auch keine Elektrizität haben. Viele schlagen auf Matten auf dem Boden ohne eine Decke oder Matratze. Die typische Nahrung besteht aus Nsima (Maisbrei), Bohnen oder essbaren Blättern. Viele essen nur eine Mahlzeit am Tag. Die Familien sind abhängig von der Landwirtschaft und was ihre kleinen Felder hergeben. Die Grundschulausbildung in Malawi ist kostenlos (Klasse 1-8), weiterführende Bildung sehr teuer. Dadurch sind die allermeisten Familien nicht in der Lage, ihren Kindern eine weiterführende Ausbildung nach der Grundschule zu finanzieren. Falls doch, reicht das Geld meist lediglich für die staatlichen Schulen deren Qualität sehr  variiert. Viele Schüler laufen täglich Stunden zum Unterricht oder mieten kleine Zimmer nahe der Highschool an. Dort müssen sie sich selbst um den Haushalt und ihre Mahlzeiten kümmern. EKARI versucht möglichst alle Schüler in Boarding Schulen unterzubringen sodass für ihre Unterkunft und Ernährung gesorgt ist, sodass sie sich aufs Lernen konzentrieren können.

Übernimm eine Co-Patenschaft für Frank!

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